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        <title>Sozialmedizinisches Zentrum Liebenau</title>
        <description>Aktuelle Nachrichten von smz.at</description>
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            <title>SMZ Logo</title>
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            <title>Lager Liebenau</title>
            <link>https://frozensmz.kiasma.at/lager-liebenau.phtml</link>
            <description>Unfassbar!! Am Freitag 22.9. begannen die Zerstörungen der archäologischen Ausgrabungen und damit die Beseitigung eines wichtigen Erinnerungsortes an die Opfer des Nationalsozialismus in Liebenau, Schrebergärten werden errichtet. Das alles, noch bevor die von BM Nagl selbst eingesetzten ExpertInnen getagt haben. Die Forderungen des Mauthausen Komitees nach Erhaltung der Ausgrabungen wird ignoriert. Am Vortag wurde im Gemeinderat eine Nachdenkpause von FPÖ / ÖVP abgelehnt.              </description>
            <pubDate>Mon, 25 Sep 2017 13:00:14 +0000</pubDate>
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            <title>&amp;quot;Schwanger! - Gut begleitet durch 40 Wochen&amp;quot; - Kooperation mit dem ...</title>
            <link>https://frozensmz.kiasma.at/schwanger-gut-begleitet-durch-40-wochen-kooperation-mit-dem-frauengesundheitszentrum.phtml</link>
            <description>Das Projekt des Frauengesundheitszentrum Graz &amp;quot;Schwanger! - Gut begleitet durch 40 Wochen&amp;quot; unter der Leitung von Mag.a. Kerstin Pirker bietet schwangeren Frauen und ihren Partnern/-innen in 10 Treffen Informationen und Begleitung während der gesamten Schwangerschaft und Geburt. Durch eine Kooperation mit dem SMZ wird sich ab November 2017 eine Gruppe im Sozialmedizinischen + Stadtteilzentrum Jakomini treffen. Themen: Schwangerschaft im Allgemeinen und Informationen zur Pränataldiagnostik Ernährung und Bewegung in der Schwangerschaft und Stillzeit Von der Partnerschaft zur Elternschaft Information sowie Gesprächsrunde für werdende Mütter und Gesprächsrunde für werdende Väter Informationen zu Wochen- und Kinderbetreuungsgeld sowie Karenz Wann muss ich in die Klinik? Was nehme ich mit? So startet die Geburt, so erleichtere ich mir die Geburt Wochenbett, Stillen und Säuglingspflege Nach der Geburt — Gesundheitstipps für Eltern von Babys Nach der Geburt — Hebammensprechstunde Babys erstes Löffelchen   Information und Anmeldung: Frauengesundheitszentrum 0316/83 79 98, frauen.gesundheit@fgz.co.at Dr.in Heidelinde Jakse 0316/80 35-5426, mutter-kind-pass@stgkk.at „Richtig essen“—Telefon, täglich 8.00 Uhr—12.00 Uhr, 0316/80351-1131 und richtigessen@stgkk.at</description>
            <pubDate>Fri, 22 Sep 2017 11:25:43 +0000</pubDate>
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            <title>Stellungnahme des SMZ zur Kürzung der finanziellen Mittel für die Stadtteilarbeit im ...</title>
            <link>https://frozensmz.kiasma.at/stellungnahme-des-smz-zur-kuerzung-der-finanziellen-mittel-fuer-die-stadtteilarbeit-im-schoenauviertel-und-am-gruenanger.phtml</link>
            <description>Sehr geehrte Damen und Herren, liebe KollegInnen und Interessierte, Nachfolgend weisen wir auf die Stellungnahme des SMZ vom 19.9. bezüglich dem Gespräch zwischen SMZ-VertreterInnen und Bürgermeister-Stellvertreter/ Stadtrat Mag. Eustacchio hin. In einem gemeinsamen Gespräch am Donnerstag, den 14. September 2017, hatten wir als VertreterInnen des Sozialmedizinischen Zentrums die Möglichkeit, Mag. Eustacchio unsere Stadtteilarbeit in den Gebieten Grünanger und Schönauviertel vorzustellen. In einem - aus unserer Sicht - konstruktiven und offenen Gespräch hat er uns ein positives Bild und Interesse gegenüber der Stadtteilarbeit des SMZ vermittelt.Umso überraschender war für uns das Ende unseres Gesprächs: Mag. Eustacchio will uns (als bis dato einziges Projekt der Stadtteilarbeit) die bis zum Jahresende nötigen, restlichen finanziellen Mittel von ca. 11.000.- nicht mehr zur Verfügung stellen, obwohl er keinerlei Einwände zu unserer Arbeit formuliert hat. Vielmehr äußerte Mag. Eustacchio generelle Probleme mit dem SMZ zu haben: 1. Das SMZ würde durch Gedenkarbeit Wohnbau am Grünanger verhindern. 2. Die allgemeinen SMZ-Arbeitsbereiche seien nicht durchschaubar, Fördermittel und Geldgeber intransparent. Das Streichen von ca. 11.000.- Fördergelder für die Stadtteilarbeit kommt somit einer Sanktion gleich. Wir haben nicht nur in unserem gemeinsamen Gespräch diesen Kritikpunkten widersprochen und versucht, aufzuklären, da jedoch unser Zeitrahmen dafür zu knapp bemessen war, wollen wir dies hiermit nochmals schriftlich untermauern und öffentlich Stellung dazu beziehen. Ad1) Das SMZ würde Wohnbau am Grünanger verhindern Das SMZ will und könnte gar keinen Wohnungsbau verhindern! Das SMZ fordert keinen Baustopp von (Sozial)Wohnungen, sondern einen würdigen und respektvollen Umgang mit der traurigen Geschichte des Zwangsarbeiterlagers am Grünanger - des größten Lagers in Graz überhaupt: Zehntausende Menschen wurden hier durchgetrieben, unzählige starben hier an Typhus oder Hunger, wurden hier zu medizinischen Zwecken missbraucht (Zwangsabtreibungen, chirurgische Operationsübungen an Frauen, Medikamentenversuche) oder erschossen. Es sind Fakten rund um die historischen Hinterlassenschaften, die jetzt als archäologische Funde zutage treten und Wohnbau verzögern und nicht das SMZ. Wir weisen bereits seit fünf Jahren darauf hin, dass zwangsläufig Relikte vorhanden sind und bei möglichen Bauvorhaben zutage treten! Das SMZ fordert eine an diese Gräueltaten erinnernde, angemessene Gedenkstätte: Die aktuellen Ausgrabungen am Areal der zukünftigen Heimgärten am Grünanger sind nicht nur erschütternd, sondern auch in ihrer Größe beeindruckend. Aus Sicht der jungen Generation im SMZ-Team wäre eine „Gedenkstätte als Lernort“ angemessen, d.h.: Geschichte für Jung und Alt sichtbar und erlebbar machen. Der Erhalt eines Teils der archäologischen Überreste als Gedenkstätte würde der Stadt Graz auch über die Stadtgrenzen hinaus Anerkennung verschaffen und einen sichtbarer Beweis darstellen, die NS-Vergangenheit am Grünanger aufgearbeitet zu haben. Das SMZ sieht Gedenkkultur als wichtigen Bestandteil der Gesundheitsförderung. Wir haben beim Wohnungsresort der Stadt Graz keinerlei finanzielle und personelle Ressourcen für unsere Gedenkarbeit abgerechnet. Unser Engagement in der Gedenkarbeit erfolgt zum größten Teil ehrenamtlich, ein geringer Teil wird über den Fördergeber Land Steiermark abgerechnet. Ad2) Die allgemeinen SMZ-Arbeitsbereiche seien nicht durchschaubar, Fördermittel und Geldgeber intransparent. Wir verweisen nochmals auf eine detaillierte Antragstellung seitens der Stadtteilarbeit für das Jahr 2017 mit genauen Beschreibungen unserer Projektaktivitäten für den Grünanger und das Schönauviertel. Diese wurden für 2017 mit dem Friedenbüro gemeinsam formuliert und koordiniert. Alle Projekte werden in eigenen Arbeitszeitaufzeichnungen von den MitarbeiterInnen genauestens nach Arbeitspaketen und Aktivitäten dokumentiert. Diese Zeiterfassung führen wir auch für alle anderen Arbeitsbereiche durch, was die Nachvollziehbarkeit und Überprüfung der geleisteten Stunden für die einzelnen Projekte ermöglicht. Die Subventionsabrechnung seitens des Wohnungsamtes für das Jahr 2016 wurde eingehend geprüft und positiv bestätigt. Selbstverständlich erfordern auch die Subventionen vom Land Steiermark eine jährliche und detaillierte Antragsstellung, genaue Abrechnungen sowie dazu gehörige ausführliche Tätigkeitsberichte. Sie alle werden vom Land genau geprüft und nachgefragt. Weiters verlangt der Fördergeber Land Steiermark die Offenlegung sämtlicher Zusatzförderungen, also auch die Subventionshöhe der Stadt Graz. Die von uns befürchtete Kürzung der Subventionen von ca. 11.000.- für 2017, durch Mag. Eustacchio hat nachhaltige Konsequenzen für die Stadtteilzentren Grünanger und Schönau. Gefährdet sind somit: - SMZ MitarbeiterInnen-Arbeitsplätze (derzeit ein Volläquivalent auf 5 MitarbeiterInnen aufgeteilt), - einhergehend laufende niederschwellige Beratungs- und Gesundheitsprojekte vor Ort und von den dort lebenden BewohnerInnen gewünschte Initiativen (zB selbstorganisierte Feste und Ausflüge, Projekte, die in den Stadtteilzentren stattfinden, Siedlungsbetreuung mehrerer Schwerpunktsiedlungen, …) - Jede Reduktion der laufenden Projekte zieht direkte Konsequenzen für die teilnehmenden BewohnerInnen des Stadtteils nach sich (zB Verlust eines sozialen Netzwerks und Struktur im Alltag sowie konstanter Ansprechpersonen in Problemfällen und akuten persönlichen Krisen,…). 2017 konnte das SMZ allein mit Projekten in den Stadtteilzentren und vor Ort mind. 500 Personen nachvollziehbar (Dokus) erreichen und unterstützen. Wir fordern die Rücknahme, der kurz vor Jahresende vorgenommenen Kürzung, wie bei anderen Projekten der Stadtteilarbeit, um laufende Projekte nicht zu gefährden! Graz, am 19.9.2017 Für das Team des SMZ Liebenau MR Dr. Rainer Possert (Obmann) MR Dr. Gustav Mittelbach (Vorstandsmitglied) Martina Frei, MPH, BSc. (Projektleitung Gesundheitsförderung und Stadtteilarbeit)</description>
            <pubDate>Wed, 20 Sep 2017 20:47:07 +0000</pubDate>
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            <title>Seniorenplattform &amp;quot;Gewalt an älteren Menschen&amp;quot;</title>
            <link>https://frozensmz.kiasma.at/seniorenplattform-gewalt-an-aelteren-menschen.phtml</link>
            <description>EINLADUNG zur SENIORiNNENPLATTFORM Wir möchten Sie, als SeniorIn, ProfessionistIn in der Arbeit mit SeniorInnen und alle an dem Thema SeniorInnen Interessierten, herzlich zu einer Diskussionsrunde am 05. Oktober 2017 von 16 – 18 Uhr ins SMZ-Jakomini, Conrad-von-Hötzendorf-Straße 55, einladen. Gemeinsam mit Ihnen suchen wir Ideen und Lösungsvorschläge zu dem Thema Gewalt an älteren Menschen Welche Formen von Gewalt an älteren Menschen gibt es? Und wie kann man der Gewalt an älteren Menschen entgegenwirken? Zu diesem Zweck besucht uns Frau Barbara Amreich, Mitarbeiterin im Verein GEFAS (Gesellschaft für Aktives Altern und Solidarität der Generationen) STEIERMARK. Dieser beschäftigt sich im Rahmen der Plattform gegen die Gewalt an älteren Menschen mit der professionellen Auseinandersetzung der Gewaltproblematik und der Entwicklung von stärkenden und unterstützenden Angeboten für pflegende Angehörige. Im Fokus stehen die Arbeit mit Gewalt in der familiären, institutionellen und öffentlichen Sphäre, sowie die Vermittlung über Krankheitsbilder im Alter (z.B. Demenzerkrankungen). Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen zu einer interessanten Diskussionsrunde bei Kaffee und Kuchen und bitten Sie um kurze Rückmeldung, ob Sie kommen können, per Telefon 0664 3438381 bzw. per Mail: mauerhofer@smz.at oder persönlich während unserer Öffnungszeiten im Sozialmedizinischen + Stadtteilzentrum Jakomini Conrad-von-Hötzendorf-Straße 55 (Di 13 – 17 Uhr, Mittwoch 9 – 16 Uhr und Donnerstag 9 – 13 Uhr). Haben Sie vielleicht auch Anregungen zu relevanten Themen bezüglich SeniorInnen, die in einer Vortragsreihe behandelt werden sollen, so teilen Sie uns diese bitte mit, da wir in unserem Zentrum auch die Möglichkeit haben, Informationsveranstaltungen für SeniorInnen und MultiplikatorInnen abzuhalten.</description>
            <pubDate>Thu, 14 Sep 2017 10:50:21 +0000</pubDate>
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            <title>Forum für Sozialmedizinische Praxis: &amp;quot;Eintritt nur nach Aufruf&amp;quot;&amp;quot;</title>
            <link>https://frozensmz.kiasma.at/forum-fuer-sozialmedizinische-praxis-eintritt-nur-nach-aufruf.phtml</link>
            <description>Einladung zum „Forum für sozialmedizinische Praxis“ „Einritt nur nach Aufruf“   Warum Österreich die Ärzte ausgehen – elf Übel, elf Fakten Montag, 9. Oktober 2017, 19.00 – 21.00 Uhr Ort: Sozialmedizinisches + Stadtteilzentrum Jakomini Conrad-von-Hötzendorf-Straße 55, 8010 Graz Die heimische ärztliche Versorgung steht vor einem Zusammenbruch. Landesweit wird über Ärzte­­mangel geklagt, sei es in den Spitälern, sei es, dass Patienten gar keinen wohnort­nahen niedergelassenen Arzt mehr finden. Die dafür verantwortlichen gra­vierendsten Übel unseres Gesundheitssystems sind: Ein Arbeitszeitgesetz für Ärzte, das Patienten mehr gefährdet als ihnen nützt, viele Mediziner nach Abschluss ihres Studiums das Land verlassen, zu viele Spitäler, immer weniger Hausärzte, ­­­­­ zwischenzeitlich eine Dreiklassenmedizin im niedergelassenen Bereich, öffentliche Gesundheitsfinanzierung aus zwei unkoordinierten Hän­den. Das Bündel an Vor­ha­ben zur Beseitigung dieser Übel erfordert die Auflösung alt­ein­ge­sessener föderaler Strukturen und Inter­essens­struk­turen, so­weit sie gesundheits­politische Angelegenheiten betref­fen. Sie müssen sowohl rasch als auch in toto er­folgen (als „großer Wurf“), denn mit an­lass­bezogenen Lösungen da­zwi­schen würde der end­gül­tige Zu­sam­­men­bruch nur kurzzeitig hinaus­geschoben. Vortragender: Dr. Wolfgang Schütz 1948 in Wien geboren, seit 10/2016 als Universitätsprofessor für Pharmakologie emeritiert. Ausbildung: 1973 Promotion zum Doktor der gesamten Heilkunde, 1984 Facharzt für Phar­mako­logie. Beruflicher Werdegang: ab 1973 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Pharmakologie der Uni­ver­sität Wien; Forschungsaufenthalte an der LMU München und der Universität Düsseldorf; 1983 Habilitation in Phar­mako­logie und Toxikologie; 1993 Berufung als Or­dent­licher Uni­­versitätsprofessor; Ämter und Funktionen: 1995–2000 Vor­stand des In­stituts für Pharmakologie der Uni­ver­sität Wien; 1994–1996 Vorsitzender der Ethikkommission der Medizinischen Fakultät der Uni­versität Wien und des Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien; 1995–2014 Vor­sitzender der Heilmittel-Evaluierungskommission (HEK) im Hauptverband der Öster­rei­chi­schen Sozial­versicherungsträger; 1996–2003 Dekan der Medizi­ni­schen Fa­kultät der Uni­ver­sität Wien; 2003–2015 Rektor der Medizinischen Uni­ver­sität Wien. Das »Forum für Sozialmedizinische Praxis« ist eine Veranstaltungsreihe des SMZ zu aktuellen medizinischen, gesundheitswissenschaftlichen und gesundheitspolitischen Themen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und eine spannende Diskussion. Weitere Informationen: Martina Frei, MPH; Telefon: 0699 18 08 43 75 Email: frei@smz.at</description>
            <pubDate>Thu, 14 Sep 2017 10:38:56 +0000</pubDate>
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            <title>Forum für Sozialmedizinische Praxis: &amp;quot;Gesunde Stadt&amp;quot;</title>
            <link>https://frozensmz.kiasma.at/forum-fuer-sozialmedizinische-praxis-gesunde-stadt.phtml</link>
            <description>Einladung zum „Forum für sozialmedizinische Praxis“ Gesunde Stadt Reich und gesund oder Arm und krank? Mittwoch, 08. November 2017, 18.00 – 20.00 Uhr Ort: Sozialmedizinisches + Stadtteilzentrum Jakomini Conrad-von-Hötzendorf-Straße 55, 8010 Graz Vortragender: Stadtrat Mag. Robert Krotzer Eine sozial gerechte Gesundheitspolitik erfasst alle Lebensbereiche der Menschen. Der gleichberechtigte Zugang aller Menschen zur medizinischen Betreuung ist dabei selbstverständlich. Seit April ist Stadtrat Mag. Robert Krotzer für die Bereiche Gesundheit und Pflege zuständig. Die KPÖ vertritt einen ganzheitlichen Gesundheitsansatz. „Das bedeutet, dass wir uns für ein starkes öffentliches und kostenloses Gesundheitswesen für alle Menschen einsetzen anstelle der um sich greifenden Zwei-Klassen-Medizin.“ Unter anderem werden die Vorhaben Impfungen, Gesundheits- und Sozialberatung vor Ort Förderung der Gesundheitskompetenz Zusammenarbeit der Wissenschaft, Politik und Praxis verstärken sowie weitere Eckpunkte des Programms für die nächsten 5 Jahre bei diesem Vortrag vorgestellt und diskutiert. Das »Forum für Sozialmedizinische Praxis« ist eine Veranstaltungsreihe des SMZ zu aktuellen medizinischen, gesundheitswissenschaftlichen und gesundheitspolitischen Themen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und eine spannende Diskussion. Weitere Informationen: Martina Frei, MPH; Telefon: 0699 18 08 43 75 Email: frei@smz.at</description>
            <pubDate>Thu, 14 Sep 2017 10:36:29 +0000</pubDate>
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            <title>Sonderausgabe Gedenken 1945-2017</title>
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            <description>Vorwort 01 Gedenken 1945 – 2017: Respekt und Würde den Opfern 06 Grußbotschaft der israelischen Botschafterin Talya Lador-Fresher 10 Grußbotschaft des israelischen Arztes Dr. Benjamin Sheelo 11 Jüdisches Gebet zum Andenken an NS-Opfer 13 Symposium Gedenken 2017: Kontaminierte Landschaft: Lager Liebenau 13 Kontaminierte Landschaft Grünanger Dr. Rainer Possert, Arzt und Obmann des Sozialmedizinischen Vereins, SMZ 14 Bodenfundstätte Lager Liebenau Rechtliche Grundlagen zur Bodendenkmalpflege in Österreich 17 Spuren französischer Zwangsarbeiter in der Andersengasse 32-34 Paul Mitchell, BA, Historiker, Bauforscher und Archäologe 19 Denkmäler des Widerstands gegen den Nationalsozialismus in Graz Karl A. Kubinzky, Stadthistoriker und Publizist 20 Ergebnisse der historischen Luftbildfotogrammetrie am Grünanger DI Gerald Fuxjäger, Ing.konsulent f. Vermessung und Geoinformation, Lehrbeauftragter, Präsident d. Kammer f. ZiviltechnikerInnen Steiermark &amp;amp; Kärnten 24 Der Weg zur Gedenkstätte KREUZSTADL in Rechnitz Walter Reiss, ehem. ORF-Journalist/Regisseur, Vorstandsmitglied RE.fugius 28 Wie umgehen mit Gedächtnisorten im sozialen Kontext? Stellungnahme des Sozialmedizinisches Zentrums Liebenau (SMZ) zu baulichen Maßnahmen am Grünanger 32 Pressespiegel Archäologische Funde am Grünanger 38 Namensliste Teilnehmer 41  </description>
            <pubDate>Sun, 09 Jul 2017 09:50:38 +0000</pubDate>
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            <title>Das neue SMZ-Info ist da! Ausgabe 02/2017</title>
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            <description>EDITORIAL 1 GESUNDHEITSFÖRDERUNG „KLIMASCHUTZ“ – TEIL1: „SAUBERE LUFT“ GESUNDHEITSPLATTFORM, MÄRZ 2017 2 „KLIMASCHUTZ“ – TEIL2: DER HOCHWASSERSCHUTZ GESUNDHEITSPLATTFORM, MÄRZ 2017 4 SCHWANGER, VOM EHEMANN GETRENNT, ARBEITS- UND WOHNUNGSLOS – WIE SOZIALARBEIT HELFEN KANN. EIN BEISPIEL AUS DER PRAXIS 8 DER SÜDGÜRTEL – EINE ERFOLGSSTORY? 10 HEBAMMENSPRECHSTUNDE IN DER SMZ AUSSENSTELLE AM GRÜNANGER 11 „MEHR SICHERHEIT, WENIGER EINSAMKEIT“ SMZ-SENIORINNENPLATTFORM 12 NEUES VOM ROUND TABLE AM GRÜNANGER 14 „MUSI“ – EIN SMZ-PROJEKT IN DER DR. KARL RENNER SCHULE: WAS GIB‘S NEUES VON DER MUSIKGRUPPE? 15 AUS DER STADTTEILARBEIT BÜRGERINFORMATIONSVERANSTALTUNG BEZIRKSSPORTPLATZ HÜTTENBRENNERGASSE 18 FORTBILDUNG DES NETZWERKS DER STADTTEILZENTREN 20 KOSTENLOSE COMPUTERÜBUNGSSTUNDEN MIT NOWA 21 UNSER GEMEINSCHAFTSGARTEN IN SCHÖNAU – EIN GRÜNER ORT DES MITEINANDERS: WORKSHOP – HOCHBEETE RICHTIG BEPFLANZEN 22 HÄKELN, STRICKEN, WEBEN, BASTELN – DIE OFFENE HANDARBEITSGRUPPE IM STADTTEILZENTRUM JAKOMINI 24 „MITREDEN-MITGESTALTEN-MITFEIERN“ – STADTTEILKONFERENZ TRIESTER 26 SOMMERPROGRAMM GRÜNANGER 2017 28 PRAXISARBEIT UND BERATUNGSSTELLE ZUKUNFTSKONFERENZ 2017 I + II: INSTITUT FÜR ALLGEMEINMEDIZIN – „INTERPROFESSIONALITÄT IN DER PRIMÄRVERSORGUNG” 30 SMZ-LIEBENAU BALD NEUES PRIMÄRVERSORGUNGSZENTRUM 35 RECHT – AKTUELL: KOSTENERSATZPFLICHT BEI PFLEGEHEIM-UNTERBRINGUNG FÜR GESCHENKNEHMER 36 KINDERBETREUUNGSGELD NEU 37 BESORGTE GESUNDE / EINGEBILDETE KRANKE MACHEN DIE PHARMAINDUSTRIE GESUND 40 GEDENKARBEIT GEDENKEN 1945 BIS 2017 RESPEKT UND WÜRDE DEN OPFERN 42</description>
            <pubDate>Sun, 09 Jul 2017 09:33:17 +0000</pubDate>
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            <title>2017: „Lager Liebenau – der verborgene Untergrund“ – Fotoausstellung von Rainer Possert</title>
            <link>https://frozensmz.kiasma.at/lager-liebenau-der-verborgene-untergrund-fotoausstellung-von-rainer-possert.phtml</link>
            <description>Anlässlich des Erscheinens des SMZ-Info Spezial zum Thema „Gedenken 1945- 2017“ lud das Sozialmedizinische + Stadtteilzentrum Jakomini am Mittwoch den 5. Juli zur Vernissage „Lager Liebenau – der verborgene Untergrund“. Mit der Begrüßung der zahlreich erschienenen Gäste durch Rainer Possert (Obmann SMZ und Fotograf) und seiner Einführung in die Absicht, die wichtigsten Fakten rund um die Geschichte des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers und die archäologischen Ausgrabungen in einer Fotoausstellung und einer Spezialbroschüre zusammenzufassen, leitete er auf Kollegen Dr. Gustav Mittelbach vom SMZ über, der die gesellschaftliche und politisch relevante Auseinandersetzung mit der Geschichte im Bezirk Liebenau betonte. Mittelbach strich die die Aktualität und Wichtigkeit der Gedenkarbeit im Kontext sozialmedizinischer und gesundheitsfördernder Arbeit hervor, welche seit 30 Jahren ein wichtiger Bestandteil des Sozialmedizinischen Zentrums war und ist. Mag. Joachim Hainzl vom Verein Xenos schloss sich seinen Vorrednern an und sprach über seine Erfahrungen und die Notwendigkeit der Vermittlung historischem Wissens für alle Teile der Bevölkerung. Besonders berührend war die emotionale Ansprache des Holocaust Überlebenden Dr. Benjamin Sheelo, aus Jerusalem, der in Graz Medizin studierte, nahe des heutigen Grünangers mit seiner Familie gewohnt hatte, aber erst viele Jahre später von der traurigen Vergangenheit in der unmittelbaren Nähe erfuhr. Dr. Sheelo bedankte sich bei Dr. Rainer Possert und Dr. Gustav Mittelbach für die jahrelange Freundschaft und den persönlichen und fachlichen Austausch. Daran anschließend konnten sich die zahlreichen Interessierten, unter Ihnen Stadthistoriker Prof. Karel Kubinzky oder Gemeinderat Horst Alic in gemütlicher Atmosphäre bei Getränken und kleinen Knabbereien austauschen, diskutieren und die Ausstellung genießen. Die Ausstellung mit den Fotografien der archäologischen Ausgrabungen aus dem Keller Andersengasse 32-34 (Denkmalschutz) von Dr. Rainer Possert, kann vom 5. Juli bis 20. September zu den Öffnungszeiten des Sozialmedizinischen + Stadtteilzentrum Jakomini in der Conrad-von-Hötzendorfstraße 55 jeweils DI. 11:00-17:00, MI. 09:00-16:00 und 17:00-20:00, DO. 9:00-13:00, besucht werden. Weitere Informationen erhalten Sie unter smz@smz.at oder 0699 18 08 43 75. www.rainerpossert.at http://smz.at/gedenkkultur.phtml Foto re - li.:Prof. Karel Kubinzky, MR Dr.Gustav  Mittelbach, Dr.  Benjamin Sheelo, Jerusalem, Holocaust Überlebender, MR Dr. Rainer Possert, Mag. Joachim Hainzl.                                                                         </description>
            <pubDate>Fri, 07 Jul 2017 11:03:46 +0000</pubDate>
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            <title>Einladung zur Vernissage &amp;quot;Lager Liebenau - der verborgene Untergrund&amp;quot;</title>
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            <description>Vernissage/ Fotoausstellung  Lager Liebenau - der verborgene Untergrund Anlässlich des Erscheinens des SMZ-Info Spezial zum Thema sehen Sie im Sozialmedizinischen + Stadtteilzentrum Jakomini: Fotografien von den archäologischen Ausgrabungen und aus dem Keller Andersengasse 32 -34 (Denkmalschutz) von Rainer Possert  Präsentation der SMZ-Dokumentation über das Gedenksymposion im April 2017 Mittwoch 5. Juli, Beginn 19:00 Uhr Sozialmedizinisches + Stadtteilzentrum Jakomini; Conrad-von-Hötzendorf-Straße 55, 8010 Graz Begrüßung und Einführung: Dr. Gustav Mittelbach Mag. Joachim Hainzl Ausstellungsdauer: 5. Juli bis 20. September zu den Öffnungszeiten des Zentrums: DI: 11:00-17:00 MI: 09:00-13:00, 14:00-16:00 und 17:00-20:00 DO: 09:00-13:00 Weitere Informationen erhalten Sie unter smz@smz.at oder 0699 18 08 43 75. www.rainerpossert.at http://smz.at/gedenkkultur.phtml</description>
            <pubDate>Wed, 28 Jun 2017 14:18:20 +0000</pubDate>
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            <title>2017: Wie umgehen mit Gedächtnisorten im sozialen Kontext?</title>
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            <description>Wie umgehen mit Gedächtnisorten im sozialen Kontext? Stellungnahme des Sozialmedizinisches Zentrums Liebenau  (SMZ) zu baulichen Maßnahmen  am Grünanger „Gedächtnisorte verhindern Vergessen, aber zuvor muss man sie erst einmal dazu machen. Wer identifiziert, bestimmt, markiert sie? Es ist ja keineswegs so, dass diese Orte uns anrufen: &amp;#039;Hier bin ich; ich bin Zeuge und Mahnmal einer Geschichte, die nicht vergessen werden darf!&amp;#039; Wenn man sich um diese Orte nicht kümmert, geht das Leben über sie hinweg und verwischt die Spuren. Historische Gebäude werden abgerissen, umgebaut oder durch neue Nutzung unkenntlich gemacht...... Durch bauliche Relikte können Spuren des Megaverbrechens gesichert werden. Diese materiellen Reste haben eine wichtige historische Beweiskraft, sie konkretisieren diese Ereignisse für die Nachwelt und stützen unsere Erinnerung ab,“ Aleida Assmann in ihrer Rede im Landtag von Baden-Württemberg am 27. Januar 2012. („Die transformierende Kraft der Erinnerung “) Mögliche Fundstellen von Massengräbern am Grünanger Der „Grünanger“ und benachbarte Gebiete liegen im Bereich eines ehemaligen Zwangs-arbeiterlagers, in dem im April 1945 Massenmorde an ungarischen Juden mit unbe-kannter Opferzahl (mindestens 53 bis zu mehreren Hundert) verübt wurden  Auf Grund vorliegender Gutachten (Luftbildatenbank Dr. Carls 2013, Dekanin Univ. Prof. Theune-Vogt 2014, 2015, DI Fuxjäger 2016) sind mögliche Tatorte (Bombentrichter, Gruben, Erdanhäufungen, Bunker) und mögliche Massengräber genau definiert und könnten bei entsprechendem Willen der Grundeigentümer (Stadt Graz, Fa. Kovac-Immobilien, Hatzl)  jederzeit archäologisch untersucht werden. Archäologische Bodenfundstätte Grünanger als „kontaminierter“ und „traumatischer“ Ort Der Grünanger ist mittlerweile als „archäologische“ Bodenfundstätte im Flächenwid-mungsplan der Stadt Graz ausgewiesen. Damit wird vom BDA unterstrichen, dass es im Rahmen jeglicher Bauarbeiten möglich ist, archäologische Artefakte, Bausubstanz (Bun-ker, Fundamente von Baracken u.ä.) sowie menschliche Überreste aufzufinden, wie beim Neubau des Kindergartens der Stadt Graz 1991. Bei dem bezeichneten Gebiet, insbesondere im Bereich des ehemaligen Lagerareals, handelt es sich um eine „kontaminierte“ Zone (1), einen „traumatischen“ Ort, einen „Gedenkort“ und einen “Ort der Erinnerung (2). Archäologische Funde Im Rahmen der Begleitarbeiten zum Murkraftwerk wurden zahlreiche archäologische Funde am Grünanger gemacht, sogar Strukturen bei Bauarbeiten zu einem Jugendzentrum (WIKI) unter Denkmalschutz gestellt, die eine Umplanung notwendig machen.  Es ist jedoch grundsätzlich immer damit zu rechnen, dass Opferfunde gemacht werden. Dies wird auch dadurch unterstrichen, dass seit der nicht durchgeführten und jedoch 1991 vorgeschriebenen Unterkellerung des Kindergartens bei allen! Neubauten ausdrücklich keine Unterkellerungen vorgesehen waren und noch immer sind. Völlig ungeklärt ist, ob im Kindergartenbereich und angrenzenden Areal weitere Opfer vergraben wurden. Auch hier gilt: Bei entsprechendem Willen der Stadt Graz könnte der Sachverhalt jederzeit geklärt werden. Ethische Fragestellung im Umgang mit sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen Inwieweit Bebauung in solchen Gebieten ethisch gerechtfertigt ist, muss diskutiert werden können, vor allem, wenn es um die Ausübung sozialen Zwangs geht, der darin besteht, dass zukünftige Bewohnerinnen auf Grund ihrer sozialen Notlage die Wohnungen gewissermaßen nehmen „müssen.“ Die Besiedlungspolitik am Grünanger scheint noch heute von einem Wiederholungszwang getragen zu sein, in dem die Ärmsten der Gesellschaft, wie 1945 in den alten Nazi-Baracken - heute auf entsprechend höherem Niveau - in Billigwohnbauten angesiedelt werden. Aufgraben, zuschütten, überbauen, besiedeln. Die Gebäude wurden und werden auf  mit „Altlasten“ (so im Kaufvertrag der Stadt Graz mit Steyr-Daimler-Puch 1945) versehenem, öffentlichen Grund errichtet. 2015 erhielt das Institut für Städtebau an der technischen Universität (DI Ernst Rainer) einen Auftrag vom Wohnungsamt der Stadt Graz zur städtebaulichen Planung des Areals, dabei war in korrekter Weise eine öffentliche Diskussion auch über den historischen Aspekt vorgesehen, die Planung wurde jedoch nie publiziert (3). 2016 wurde ohne jede öffentliche Diskussion und unter Verschwiegenheitspflicht der geladenen Architekten ein Wettbewerb ausgeschrieben. Obwohl die Ergebnisse des Wettbewerbs seit Dez. 2016 vorliegen, wurden sie bis dato offiziell unter Verschluss gehalten, um „Unruhe zu vermeiden.“  Diese noch unter Stadträtin Kahr beschlossene Vorgangsweise entspricht weder demokratischen noch partizipativen Grundsätzen, sondern hatte das Ziel, sowohl BewohnerInnen des Viertels, als auch befasste soziale Einrichtungen von jeglicher Mitsprache auszuschließen. In der im Internet verfügbaren Version des Urteils des Preisgerichtes wird die „Geschichte des Ortes“ mit keinem Wort erwähnt (4). Selbstbefähigung (enabling), Anwaltschaft (advocating) und Selbstermächtigung (empowerment) als Voraussetzung für Gesundheit (OTTAWA-Charter der Weltgesundheitsorganisation ) (5) -  Gesundheitsförderung am Grünanger Das SMZ – Liebenau hat seit 30 Jahren PatientInnnen am Grünanger medizinisch, psychotherapeutisch, sozialarbeiterisch und mit Hauskrankenpflege betreut, war mit zahlreichen Kriseninterventionen befasst und hat auf wissenschaftlicher Grundlage im Auftrag unterschiedlicher Ressorts der Stadt Graz und des Landes Steiermark Gesundheitsförderungsprojekte und Projekte der Stadteilarbeit, Commmunity-Building und zuletzt Siedlungsbetreuung durchgeführt. Diese Projekte hatten und haben das Ziel, die Bewohnerinnen des Grünangers in ihren sozialen Anliegen zu unterstützen, zu entstigmatisieren und ihre Gesundheit zu fördern. Sie wurden in Kooperation mit lokalen und städtischen Akteuren und Stake-Holdern mit Erfolg durchgeführt (u.a. Polizeiinspektion Liebenau, Hauskrankenpflege, Sozialamt, Wohnungsamt, Amt für Jugend und Familie, Pfarre Graz Süd, Apotheke, Bezirksvorsteher, Caritas, Streetwork, Inst. Kunst im öffentlichen Raum, La-Strada Graz, soziologisches Institut Uni Graz, Fachhochschulen...) An dieser Stelle muss ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass die BewohnerInnen (u.a. Roma, Jenische), aber auch psychisch Kranke in der Vergangenheit immer wieder dem „Glasscherbenviertel“ zugeordnet und als „Gesindel“ bezeichnet und so diskriminiert wurden. Seit 2006 betreibt das SMZ eine Außenstelle als „Stadtteilzentrum Grünanger“ – Andersengasse 32 -34, hat einen Gemeinschaftsgarten errichtet und die abgezogene städtische Sozialarbeit des Sozialamtes ersetzt. Die Projekte des SMZ am Grünanger waren und sind gesundheitswissenschaftlich begründet und beruhen im Wesentlichen auf den Grundsätzen der WHO, wie sie in der „Ottawa-Charter“ formuliert sind: „Grundlegende Bedingungen und konstituierende Momente von Gesundheit sind Frieden, angemessene Wohnbedingungen, Bildung, Ernährung, Einkommen, ein stabiles Öko-System, eine sorgfältige Verwendung vorhandener Naturressourcen, soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit. Jede Verbesserung des Gesundheitszustandes ist zwangsläufig fest an diese Grundvoraussetzungen gebunden“. Damit diese Voraussetzungen erhalten bzw. geschaffen werden, ist aktives anwaltschaftliches Verhalten notwendig, darüber hinaus müssen Menschen befähigt werden, ihre gesundheitlichen und sozialen Interessen zu vertreten, so die WHO: “Menschen können ihr Gesundheitspotential nur dann weitestgehend entfalten, wenn sie auf die Faktoren, die ihre Gesundheit beeinflussen, auch Einfluss nehmen können.“    Darüber hinaus hat das SMZ die Projekte entsprechend den Förderrichtlinien des  Landes und der Stadt Graz genau dokumentiert, evaluiert und laufend im SMZ-INFO publiziert. „Das (herkömmliche) Krankheitsmodell nimmt keinen Bezug auf jene komplexen, nicht vorhersehbaren Faktoren wie Geschichte und Politik, die Herausforderungen für Gesundheit darstellen“ (6) „Um Gesundheit aus einer soziokulturellen Perspektive zu verstehen, muss die Wichtigkeit von Religion, Tradition, Politik, Ökonomie, Geschichte, Ökologie, Technologie und der Wissenschaftsbegriff der Gesellschaft verstanden werden, mit der das Wohlbefinden einer Person beeinflusst wird“ (7,8) Gesundheitsförderung und Gedenkkultur Als seit 2011 die besondere historische Situation am Grünanger als NS-Zwangsarbeiterlager und Mordstätte bekannt wurde, war das Tabu des „traumatischen Ortes“ gebrochen und ermöglichte den Bewohnerinnen des Grünangers zum ersten Mal, ihre kollektive persönliche Geschichte auszusprechen. So kamen die entscheidenden Hinweise über NS-Mordopfer aus der Wohnbevölkerung des Grünangers, es tauchten persönliche Fotos aus den unmittelbaren Nachkriegsjahren auf, Jugendliche beteiligten sich an einem Kunstprojekt, ja sogar das Kulturfestival La Strada befasste sich mit der Geschichte des Ortes. Wenn nunmehr das öffentliche Interesse auf den Grünanger gerichtet war, so geschah dies nicht mehr aus Gründen rassistischer und sozialer Diskriminierung der Bewohnerinnen, sondern aus Solidarität mit den Opfern und Abscheu gegenüber den TäterInnen und der Sympathie den Bewohnerinnen gegenüber, die jahrzehntelang Tabus ausgesetzt waren. Dies konnte ihn zahlreichen persönlichen Gesprächen dokumentiert werden. Wenn die WHO feststellt, dass Menschen ihr Gesundheitspotential nur dann weitestgehend entfalten können, wenn sie auf die Faktoren, die ihre Gesundheit beeinflussen, auch Einfluss nehmen können, so ist auch ausreichend plausibel, dass das kollektive Erinnern und Bewältigen der traumatischen Ereignisse, welches das Gedenken an die Opfer und die Verurteilung der Täter miteinschließt, einen positiven Einfluss auf soziale Interaktion des Kollektivs und auch auf individueller Ebene hat. Auf der Ebene des Individuums ist die Mehrgenerationen-Perspektive in der systemischen Therapie ausreichend begründet: „Der Blick auf die Rolle der Vorfahren hat in den vergangenen Jahren vor allem das Erbe der Herkunftsfamilien aus dem Dritten Reich erhellt – wir alle sind in der zweiten, dritten und vierten Generation Angehörige von Verfolgten, Vertriebenen oder Tätern. Hier verbergen sich oft ein verschwiegener Schmerz und Trauer, auch verleugnete oder versteckte Schuldgefühle. In vielen Familien hat dies Spuren hinterlassen, und ihre Auswirkungen auf die Kriegs- und Nachkriegskinder und -enkel werden erst seit einigen Jahren öffentlich thematisiert“ (http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/familienbande-vorfahren-in-der-psychotherapie/-/id=660374/did=17258252/nid=660374/8a2rnc/index.html)              MR Dr. Rainer Possert (Obmann) Anhang: Wissenschaftliche Arbeiten in Zusammenhang mit dem Wohngebiet Grünanger: &amp;quot;Stadtteilbezogene Gesundheitsförderung. Eine empirische Analyse über eine Maßnahme im Setting Stadtteil: Brunch am Grünanger.&amp;quot; (2014 Kerstin Nestelberger) &amp;quot;Sozialmedizinisches Zentrum Liebenau - gelebtes Konzept gesundheitsförderlicher, interdisziplinärer Primärversorgung im kommunalen Setting&amp;quot; (2013) Annemarie Brunner &amp;quot;Integrative Gesundheitsversorgung am Beispiel des SMZ Liebenau - Ein Modell für die Zukunft?&amp;quot; (2012) Matthias Urlesberger &amp;quot;Urbane Problemlagen in den Stadtteilen Schönauviertel und Grünanger&amp;quot; (2009) Studienprojekt &amp;quot;Interdisziplinäre Vertiefung: Gesellschaftliche Strukturen und Prozesse - Stadtsoziologie&amp;quot; Kolbábek Andreas, Neumann-Rieser Birgit, Sammer Markus, Nopp Michaela, Windhaber Agnes, Winkelmayer Carina, Engel Dario, Verlic Mara &amp;quot;Die organisationalen Potentiale zur Reduktion sozial bedingter gesundheitlicher Ungleichheit durch Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention in Österreich. Ein Handlungsfeld Sozialer Arbeit?&amp;quot; (2009) Christoph Pammer &amp;quot;Ganz normal eben&amp;quot;. Soziokulturelle Aspekte des Alltags von SubstitutionspatientInnen (2006) Dr.in Angela Simone Huber Raumpotententiale am Grünanger, Diss., Dr.in Saskia Dyk, 2003 Jugend in Liebenau – Eine Analyse der spezifischen Lebenslagen der Jugendlichen in Liebenau (2002) Gesundheitsbericht Liebenau – Wie gesund ist Liebenau? (2001) Wohn- und Lebensqualität marginalisierter Bevölkerungsgruppen am Grünanger (2001) Quellen: (1) Martin Pollak, Kontaminierte Landschaften.  Residenz Verlag, Wien 2014 (2) Aleida Assmann, u. a: Der lange Schatten der Vergangenheit. Erinnerungskultur und Geschichtspolitik. C. H. Beck, München 2006., (3) https://online.tugraz.at/tug_online/fdb_detail.ansicht?cvfanr=F35555&amp;amp;cvorgnr=37&amp;amp;sprache=1 (4) https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/253067 (5) http://www.who.int/healthpromotion/conferences/previous/ottawa/en/ (6) The disease model does not address the complex, highly unpredictable factors that also create challenges to health, such as history and politics.“ (vgl. Armenakis, Kiefer, 2007) (7) „Understanding health from a sociocultural perspective means that you factor in the importance of religion, tradition, politics, economics, history, ecology, technology, and a society’s view of science in influencing a person’s well-being.“ (ebd.) (8) „Settings for health promotion: Linking theory and practice“ unterstreichen die Autoren ebenfalls die Wichtigkeit von geschichtlichen, wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Kontexten und Prozessen. (vgl. Poland, Green, Rootman)</description>
            <pubDate>Tue, 06 Jun 2017 11:39:48 +0000</pubDate>
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            <title>Vorgartenspaziergang im Schönauviertel</title>
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            <pubDate>Fri, 02 Jun 2017 09:37:17 +0000</pubDate>
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            <title>Österreichische Dialogwoche Alkohol - Informationsstand im SMZ</title>
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            <description>ÖSTERREICHISCHE DIALOGWOCHE ALKOHOL - WIE VIEL IST ZU VIEL? Sprechen wir über Alkohol: tabulos, ehrlich, und faktenbasiert! Der Weg vom Genuss über die Gewohnheit hin zum Problem der Sucht ist kürzer als viele glauben. Denn es wird kaum über die Risiken von Alkohol gesprochen. Mit der 1. Österreichische Dialogwoche Alkohol wird dieses Schweigen endlich gebrochen. Eine Woche lang wird das Thema Alkohol thematisiert. Tabulos und bei Veranstaltungen im ganzen Land. Wir sind mit dabei: Informationsstand im SMZ Liebenau: von 15.-19. Mai zu den Ordinationszeiten (Mo 8-12, Di 8-12, Mi 16-18, Do 8-12/ 16-18, Fr 8-12) Informationsstand im SMZ Jakomini: 17. Mai (9-16) und 18. Mai (9-13) Weitere Informationen unter: Österreichische Dialogwoche Alkohol - Wie viel ist zu viel? Anahita Sharifgerami, BA: 0650 67 35 146, sharifgerami@smz.at</description>
            <pubDate>Mon, 15 May 2017 10:04:45 +0000</pubDate>
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            <title>Ordinationsgehilf(e)in als Karenzvertretung gesucht</title>
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            <description>Die Praxisgemeinschaft Liebenau sucht eine(n) Ordinationsgehilf(e)in als Karenzvertretung mit abgeschlossener Ausbildung und Erfahrung in der Praxis. Teilzeitbeschäftigung im Ausmaß von 20 Stunden pro Woche. Arbeitszeiten nach Absprache. Belastbarkeit, Teamfähigkeit und EDV-Kenntnisse werden vorausgesetzt. Das Mindestentgelt für die Stelle als Ordinationsgehilf(e)in beträgt 1.300 Euro brutto auf Basis einer Vollzeitbeschäftigung. Bei Interesse schicken Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen bitte per Email an smz@smz.at oder per Post an Praxisgemeinschaft Liebenau, Liebenauer Hauptstraße 141, 1. Stock, 8041 Graz.</description>
            <pubDate>Wed, 10 May 2017 12:27:37 +0000</pubDate>
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            <title>Einladung zum Treffen engagierter BewohnerInnen aus Graz</title>
            <link>https://frozensmz.kiasma.at/treffen-engagierter-bewohnerinnen-aus-graz.phtml</link>
            <description>Treffen engagierter BewohnerInnen aus Graz Sie engagieren sich in Ihrer Nachbarschaft oder würden es gerne tun? Dann sind Sie bei uns genau richtig! Wir vernetzen engagierte BewohnerInnen und bieten Ihnen eine Plattform für Informationsaustausch und unterstützen Sie in Ihrer Rolle. Gestalten Sie das 1. Treffen in diesem Jahr mit! Wir suchen Themen, die SIE in Ihrer Nachbarschaft oder in Ihrer Rolle als engagierte/r BewohnerIn beschäftigen. Als bisherige Vorschläge haben uns erreicht: Organisation und Finanzierungsquellen von (Siedlungs-)Festen Ressourcen und Probleme zwischen Siedlungs/- und HaussprecherInnen und anderen BewohnerInnen (kurzer Impulsvortrag von Ursi Hauszer („Nachbarschaftsservice und Siedlungsarbeit“) Teilen Sie uns bitte auch Ihre Ideen unter frei@smz.at oder 0699 18 08 43 75 mit. Wann: Dienstag, 30. Mai 2017, 17-19 Uhr Wo: SMZ Jakomini, Conrad-von-Hötzendorf-Straße 55, 8010 Graz Erreichbarkeit: Bim-Linie 4 und 5, Haltestelle Jakominigürtel Messe, Parkplätze in der blauen Zone vor dem Haus oder in der naheliegenden grünen Zone  </description>
            <pubDate>Thu, 04 May 2017 13:16:58 +0000</pubDate>
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